Glossar

Saugkasten

Teil einer Papiermaschine, in dem eine Saugpumpe den Filz bzw. das Gewebe von Rückständen, die sich bei der Papierherstellung darauf ablagern, befreit.

Schallschutzplatten

Das sind Platten, die der Schalldämmung von Räumen dienen. Sie bestehen aus Materialien, die eine geringe Dichte aufweisen, eine schwammartige Konsistenz haben oder zumindest leicht und kompakt sind.

Seidenpapier

Das sind sehr leichte und dünne Papiersorten, die meist transparent ist und für Verpackungen und Gestaltungsarbeiten verwendet werden.

 

Siebtuch

Mehrlagige nahtlose Gewebeschleife aus Polyamid- oder Polyesterfasern. Stützt das Papier, das sich in der Papiermaschine formiert ab und lässt das Wasser leicht abfließen. Nimmt die Faser-Wassersuspension aus dem Stoffauflauf auf, entwässert das sich formierende Papier und befördert es zur Trockenpartie der Papiermaschine.

Spender

System zur Portionierung eines Produkts. 

Spuckstoffe

Gemeinsam mit dem Papierfabrik-Schlamm handelt es sich um einen der beiden Hauptabfälle beim Papierrecycling. Es handelt sich um papierfremde Materialien, die im zu recyclenden Altpapier vorhanden sind (Heftklammern, Kunststoffe, Holzteile usw.).

Stoffauflauf

Der Stoffauflauf ist das erste Element einer Papiermaschine, von ihm hängen die Blattbildung und die mechanischen Eigenschaften des Papiers ab. Hier wird das Stoffwassergemisch zubereitet und über die gesamte Siebbreite verteilt, so dass sich die Einzelfasern zu einem Blatt Papier verbinden.

Stoffauflöser – Pulper

Großer Rührbottich der mit einem Rührwerk ausgestattet ist. Durch die Bewegungsenergie des Rotors und das Einwirken von Wasser wird der Zellstoff aufgelöst. Dem Pulper werden Zellstoff und Wasser zugeführt während der austretende Faserbrei zur Herstellung von neuem Papier der Papiermaschine zugeführt wird. Bei der Herstellung von Papier aus Altpapier ermöglicht die Bewegungsenergie neben der Auflösung der Fasern auch die Aussortierung von ungeeigneten Materialien, den sogenannten Spuckstoffen.

Streichfarbe

Hauptsächlich in einer wässrigen Lösung, die ein oder mehrere Bindemittel enthält, aufgelöste mineralische Pigmente, die zur Oberflächenveredelung auf eine oder beide Seiten des Papiers gestrichen werden.

Strohpapier

Papier, das aus zerfaserten Strohhalmen hergestellt wird. Das Herstellungsverfahren wurde 1834 vom Apotheker Stefano Franchi in Villa Basilica erfunden.

 

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