29 November 2018

In Porcari wurde die neue Papiermaschine PM12 für die Herstellung von Tissue-Papier in Betrieb genommen

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Im Lucart-Werk in Porcari, in der Provinz Lucca, wurde die neue Tissue-Papier Produktionslinie erfolgreich in Betrieb genommen. Die Anlage PM12 hat somit die Papiermaschine Nr. 2, mit der seit 1976 einseitig gestrichenes Papier für den Weltmarkt der flexiblen Verpackungen hergestellt wurde, ersetzt. Die Papiermaschine wurde von Toscotec, einem in der Provinz Lucca ansässigem führenden Anbieter von Anlagen, Maschinen und Technologie für die Papierherstellung hergestellt.

Technische Besonderheiten der neuen Papiermaschine PM12

Die neue Tissuemaschine ist eine AHEAD-2.0S, die mit der TT NextPress-Schuhpresse, dem TT SYD-16FT-Stahlglättwerk der zweiten Generation und hocheffizienten Hauben ausgestattet ist, um die Produktion von hochwertigem Papier bei minimalem Energieverbrauch zu gewährleisten. 

 Um eine den aktuellen Vorschriften entsprechende Arbeitsumgebung zu gewährleisten, ist die Papiermaschine mit einem Absaugsystem für die während des Produktionsprozesses entstehenden Nebel und Stäube ausgestattet. Außerdem wurde ein neuer automatischer Aufwickler installiert, dessen Technologie darauf abzielt, die Dicke des Papiers während der Aufwickelphase der Rolle einzuhalten. 

Die Anlage kann, qualitativ hochwertiges Tissue-Papier mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 2000 mpm und einer Gesamtproduktionskapazität von etwa 35.000 Tonnen pro Jahr produzieren. Die einseitig gestrichenen MG-Papiere, die bis Juni auf der Linie 2 produziert wurden, wurden auf die Linie 3 verlagert, um das Sortiment und die Papierqualität im Bereich flexible Verpackungen unverändert beizubehalten.

„Der Anlauf der neuen Linie von Porcari freut uns sehr“ – erläuterte Massimo Pasquini, CEO von Lucart – „weil wir dadurch unsere Präsenz auf dem Tissue-Papiermarkt stärken können. Für uns ist die Expansion des Unternehmens auf den europäischen Hygienepapiermärkten von strategischer Bedeutung, und die neue Papiermaschine wird die Entwicklung aller Geschäftsbereiche unserer Gruppe fördern. Wir freuen uns auch, einen Schritt in Richtung Innovation zu tun, ohne unsere Ursprünge zu vergessen, sondern sie vielmehr zu fördern: Wir haben uns dafür entschieden, derartige Spitzentechnologien in unserem historischen Werk in Porcari zu installieren, um in einer für Unternehmen und Unternehmerschaft schwierigen Zeit auf nationaler Ebene eine positive Botschaft zu vermitteln. Die Zusammenarbeit mit einem Partner wie Toscotec war einer der Pluspunkte dieses Projekts, eine wertvolle Erfahrung, die wir hoffentlich auch künftig fortsetzen werden.“ 

 „Das Projekt war eine wahre Herausforderung und Lucart hat neben Toscotec auch andere italienische Unternehmen, insbesondere EIL, Euromont, Still und CMSA, die sich stets mit Fachkompetenz und Professionalität allen Anforderungen gewachsen gezeigt haben, einbezogen“ – erläuterte Franco Pasquini, Chief Technology Officer von Lucart.

 „Wir sind stolz darauf am Expansionsprojekt von Lucart teilzuhaben“, meinte Alessandro Mennucci, CEO vonToscotec. Toscotec exportiert in die ganze Welt, dennoch sind wir stolz darauf, unsere Spitzentechnologie in den Dienst einer Gruppe stellen zu können, die in unserem Gebiet so anerkannt und wichtig ist wie der Lucart Konzern. Wir sind uns sicher, dass die neue Anlage in Porcari die Erwartungen sowohl bezüglich der Qualität des Endprodukts als auch der Leistung und des Verbrauchs erfüllen wird. Wir werden weiterhin diesen wichtigen Partner aufmerksam verfolgen und hoffen, diese Zusammenarbeit langfristig fortzusetzen.“
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